Am 12. April 2013, fünf Tage vor Beginn des NSU-Prozess wird Innenminister
Joachim Herrmann den bayerischen Verfassungsschutzbericht für das Jahr
2012 vorstellen. Das Bündnis gegen Naziterror und Rassismus ruft zu einer
Protestkundgebung gegen die Vorstellung des VS-Berichts um 11:30 Uhr vor
dem bayerischen Innenministerium in München auf.
„KUNDGEBUNG GEGEN DIE PRÄSENTATION DES VS-BERICHTS!“ weiterlesen
Das braune Netzwerk von Geheimdiensten und Nazis
Veranstaltung der DKP München zum NSU-Prozessauftakt in München:
Das braune Netzwerk von Geheimdiensten und Nazis
mit dem Bundessprecher der VVN ULLI SANDER, Bundessprecher der VVN/BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten)
Hat der Verfassungsschutz versagt oder ganze Arbeit geleistet?
NSU- eine Nazimörderbande hat in 14 Jahren 11 Menschen ermordet. Zehn davon mit griechischen oder türkischen Wurzeln und ein Polizistin.
14 Jahre lang konnte dieses braune Netzwerk sein Unwesen treiben. Ihre Taten wurden zu „Dönermorden“ umgelogen.
Die Nazimörder waren vom Verfassungsschutz mit falschen Papieren und Geld ausgestattet.
„Das braune Netzwerk von Geheimdiensten und Nazis“ weiterlesen
ANTIFASCHISTISCHER SELBSTSCHUTZ IST LEGITIM UND NICHT KRIMINELL
Flyer der Roten Hilfe
Solidarität organisieren! – www.rote-hilfe.de
FREIHEIT FÜR DENIZ!
Ihre Antwort auf Protest gegen den NSU-Terror: Knüppel, Knast und krasse Ansagen…
Antifaschismus ist notwendig! Freiheit für Deniz !
Im November 2011 flog der faschistische Terror des „NSU“ auf. Über Monate hinweg berichteten Medien von Ermittlungspannen und den Verstrickungen der Geheimdienste in Naziumtriebe. Als am 31. März 2012 hunderte AntifaschistInnen in Nürnberg das Thema aufgriffen und im Rahmen einer Demonstration die Aufösung des Verfassungsschutzes forderten, wurden sie mit massiver Repression konfrontiert. Bereits zuvor war eine Route durch die Innenstadt verboten worden und auch die Demo selber wurde immer wieder
angegriffen. Drei Wochen später wurde in Ludwigshafen der Antifaschist Deniz K. schließlich unter fadenscheinigen Begründungen verhaftet und in einem skandalösen Gerichtsverfahren zu 2 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt. „ANTIFASCHISTISCHER SELBSTSCHUTZ IST LEGITIM UND NICHT KRIMINELL“ weiterlesen
Antifaschistische Kundgebung während des Prozessauftakts gegen den NSU in der Nähe des Gerichts
Mittwoch 17. April 2013
Antifaschistische Kundgebung während des Prozessauftakts gegen den NSU in
der Nähe des Gerichts
Mehr Infos folgen
Podiumsdiskussion "Naziterror und Verfassungsschutz – Zwei Seiten einer Medaille?" – Die Linke
Freitag 12. April 2013 19.30 Uhr
Podiumsdiskussion „Naziterror und Verfassungsschutz – Zwei Seiten einer
Medaille?“
Die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag lädt zu einer Veranstaltung um 19.30
Uhr im EineWeltHaus (Schwanthalerstr. 80) ein.
Fünf der insgesamt zehn NSU-Morde fanden in Bayern statt, zwei davon in
München. Im Vorfeld des Prozessauftaktes gegen den NSU und am Vorabend der
Demonstration am 13. April möchten wir den Kontext des Prozesses
beleuchten: Wie sind die Situationen und die Erwartungen der Angehörigen
und der Nebenkläger bezogen auf den Prozess? Wie ist der Stand der
parlamentarischen Aufklärung, der Untersuchungsausschüsse? Welche Rolle
spielten die Polizei und der Verfassungsschutz?
Referent_innen:
Martina Renner, MdL, DIE LINKE. Thüringen, Mitglied im Thüringischen NSU
Untersuchungsausschuss
Yavuz Narin, Rechtsanwalt und Nebenklagevertreter der Angehörigen eines
NSU-Opfers
Dr. Elke Steven, Komitee für Grundrechte und Demokratie
Begrüßung und Moderation:
Nicole Gohlke, MdB, Sprecherin der Landesgruppe Bayern und Eva
Bulling-Schröter, MdB, Bayern.
Mobivideo Nr.2 zur Demo anlässlich des NSU Prozesses
Antira-Aufruf zur Demo anlässlich des NSU-Prozesses Karawane München
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe antirassistisch Bewegte,
Mobivideo für die Demo anlässlich des NSU Prozesses
BÜNDNIS-AUFRUF: Greift ein gegen Naziterror, staatlichen und alltäglichen Rassismus – Verfassungsschutz abschaffen!
Greift ein gegen Naziterror, staatlichen und alltäglichen Rassismus – Verfassungsschutz abschaffen!
Am 17. April 2013 wird in München der Prozess gegen das NSU-Mitglied Beate Zschäpe sowie vier der Unterstützer beginnen: Ralf Wohlleben, Holger Gerlach, Carsten Schultze und André Eminger.
Ein breites antifaschistisches Bündnis ruft deshalb zu einer bundesweiten Großdemonstration in München am Samstag vor Prozessbeginn auf.
Im November 2011 wurde bekannt, dass die rassistischen und mörderischen Taten der Nazis des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) sieben Jahre lang unter den Augen der Sicherheitsbehörden begangen wurden. Sie haben zehn Menschen ermordet und zwei Sprengstoffanschläge verübt. In den Medien wurde der Begriff „Döner-Morde“ geprägt und die Sonderkommission gab sich den Namen „Bosporus“. Damit schloss die Polizei von Anfang an rassistische Hintergründe der Morde aus, behandelte die Opfer wie Täter und ermittelte in Richtung organisierter „Ausländer-Kriminalität“. „BÜNDNIS-AUFRUF: Greift ein gegen Naziterror, staatlichen und alltäglichen Rassismus – Verfassungsschutz abschaffen!“ weiterlesen
TATORT PARIS!
Vortrag & Diskussion mit Nilüfer Koc
(Vorstandsmitglied des Kurdistan Nationalkongresses KNK)
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Der Dreifachmord an die drei kurdischen Frauenaktivistinnen Sakine
Cansız, Fidan Doğan und Leyla Şaylemez
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Am 9. Januar wurden Sakine Cansız, Gründungsmitglied der Arbeiterpartei
Kurdistans (PKK) und eine führende Persönlichkeit der kurdischen
Frauenbefreiungsbewegung, sowie die Pariser Vertreterin des kurdischen
Nationalkongresses (KNK), Fidan Doğan, und die Jugendaktivistin Leyla
Şaylemez kaltblütig im Kurdistan Informationszentrum in Paris ermordet.
Obwohl seitdem fast 50 Tage vergangen sind, haben die französischen
Behörden keinerlei Ergebnisse in den Ermittlungen vorgestellt. Trotz der
Hinweise, dass der mutmaßliche Täter Ömer Güney lange Jahre im
oberbayerischen Bad Tölz gelebt und sich unter den
ultranationalistischen Grauen Wölfen aufgehalten hat, gibt es auch
seitens der bayerischen Behörden keinerlei Ermittlungen.
Dieser Mord ist nicht nur ein Angriff, mit dem ein Friedensprozess
zwischen dem türkischen Staat und den KurdInnen behindert werden soll,
sondern vor allem auch ein Angriff auf die kurdische
Frauenbefreiungsbewegung. Alle drei Ermordeten waren Aktivistinnen
dieser Bewegung, allerdings unterschiedlicher Generationen. Warum sich
Frauen entschließen, sich als kurdische Frauenbefreiungsbewegung zu
organisieren und zu kämpfen, und was ihre Vorstellungen und Ziele sind,
soll in dieser Veranstaltung dargelegt und diskutiert werden.
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Rednerin: Nilüfer Koç (Ceni – Kurdisches Frauenbüro für Frieden)
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Datum: 1. März
Ort: EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80
Raum: 211
Uhrzeit: 19:00 Uhr
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Veranstalter: YXK – Yekitiya Xwendekarên Kurdistan – München