Stoppt die Mietpreisspirale – Kundgebung 29 Juni Stachus 13 Uhr

„Die Münchener Mieterinnen und Mieter gehen am Samstag, den 29. Juni 2013 um 13 Uhr in eine Richtung: zum Stachus“
München entwickelt sich langsam, aber sicher zur Mega-City. Für Durchschnittsverdiener oder Familien ist Wohnen in der Innenstadt bald nicht mehr möglich, die Mietpreisspirale kennt nur eine Richtung: nach oben!
Die Stadt gerät zunehmend aus dem Lot. Stadt, Land und Bund sind aufgerufen, endlich etwas gegen diese Entwicklung zu tun. Es fehlt nicht an Vorschlägen, diese müssen aber umgesetzt werden. Die Mühlen der Politik mahlen zu langsam.
Daher wird es Zeit, dass sich die wirklich Betroffenen zu Wort melden!
Wir sind ein parteiunabhängiges Bündnis, das sich zum Ziel gemacht hat, auf das Wohnungsproblem in München auf neue Art aufmerksam zu machen.
Mit verschiedenen Aktionen wollen wir die Menschen auf die Straße holen.

Stoppt die Mietpreisspirale!

Die Mieten bei Neuvermietungen müssen gedeckelt werden. Derzeit können Vermieter bei der Neu- oder Weitervermietung ihrer Wohnung verlangen, was der Markt hergibt. Das begrenzte Angebot und die extrem große Nachfrage nach Wohnraum führt demnach dazu, dass die Preise nach oben schießen. Diese Entwicklung muss gestoppt werden. Eine Regelung, wonach die Vermieter bei einer Neuvermietung maximal 10 % auf die ortsübliche Vergleichsmiete schlagen dürfen, würde die Situation bereits entschärfen.

Schützt die Mieter vor Verdrängung und Vertreibung!

Die Möglichkeit, eine Miet- in eine Eigentumswohnung umzuwandeln, muss erschwert werden. Der Bundesgesetzgeber hat die jeweiligen Länder bereits ermächtigt, entsprechende Verordnungen zu erlassen. Das Land Bayern hat davon bislang leider keinen Gebrauch gemacht. Die Umwandlung einer Mietwohnung in eine Eigentumswohnung muss unter einen Genehmigungsvorbehalt gestellt werden. Sobald einzelne Wohnungen im Eigentum einzelner Investoren stehen, besteht die Gefahr, dass alt eingesessene Mieter durch unbezahlbare Mieterhöhungen oder gar Kündigungen vertrieben und verdrängt werden. Die ursprünglichen Strukturen der alten und gewachsenen Wohnviertel in München zerfallen.

Beendet Leerstände und Zweckentfremdung!

In München stehen zahlreiche Gewerbeflächen leer. Für deren Vermieter ist es oft lukrativer, die Räume leer stehen zulassen als sie auf dem Wohnungsmarkt anzubieten. Es müssen Anreize für diese Gewerbe-Vermieter geschaffen werden, die dazu führen, dass sie diese Flächen umwidmen lassen. Es kann nicht sein, dass es bei einer derartigen Wohnungsknappheit und –not freistehende und ungenutzte Flächen gibt.

Beschleunigt den Wohnungsbau!

Die schnellste und effektivste Lösung ist natürlich die Schaffung von Wohnungen. Um potentielle Bauherren zu finden, müssen die Voraussetzungen erleichtert werden. Außerdem muss durch Umwidmungen Bauland geschaffen und das Baurecht beschleunigt werden.
Sinnvolle und ökologische Nachverdichtung muss erleichtert werden.

Fördert den Bau von bezahlbarem Wohnraum!

Derzeit sind die Bodenpreise in München extrem hoch, Tendenz steigend. Auch hier müssen die Preise gedeckelt werden. Nur dann ist Bauland erschwinglich, nur dann können die Voraussetzungen für die Schaffung neuen Wohnraums erleichtert werden. Außerdem müssen öffentliche Grundstücke für den Wohnungsbau vergeben und zur Verfügung gestellt werden.

Für ein lebenswertes München!

Die sozialen, ökologischen und kulturellen Eigenarten Münchens müssen erhalten bleiben. Dafür müssen die vom Gesetzgeber vorgesehenen Instrumente Bebauungsplan und Erhaltungssatzung eingesetzt werden. So kann der Fortbestand der Lebensqualität Münchens garantiert werden. Die Stadt darf nicht zu einem Hochpreis-Slum verkommen. Es muss Platz für alle Münchner sein.
Wir rufen alle Münchenerinnen und Münchener auf, am Samstag, den 29. Juni 2013 um 13 Uhr zum Stachus zu kommen.

Aufruf zu Holen wir uns die Stadt Zurück! der al[m]

NON-CITIZEN DEMONSTRATION – NO NATION! NO BORDER! – Samstag 22 Juni 13Uhr Stachus

NON-CITIZEN DEMONSTRATION – NO NATION! NO BORDER! – Samstag 22 Juni 13Uhr Stachus

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Ich rebelliere, deswegen existiere ich
Nach mehr als fünfzehn Monaten des Zorns und Frustration derer die von der bürgerlichen Gesellschaft ignoriert und vergessen wurden – Hier sind wir. „NON-CITIZEN DEMONSTRATION – NO NATION! NO BORDER! – Samstag 22 Juni 13Uhr Stachus“ weiterlesen

Erinnern heißt kämpfen – Kundgebung in Gedenken an Theodorus Boulgarides

Am 15.Juni 2005 wurde Theodorus Boulgarides in seinem Geschäft in München ermordet. Erst Ende 2011 allerdings wurde klar: Dahinter steckte die Nazi-Terrorgruppe NSU. Wie in fast allen NSU-Mordfällen ermittelte die Polizei bis dahin gegen die Familie: die Fragen der PolizistInnen drehten sich um Kontakte zu Drogendealern, die Mafia, Prostitutionsringe und Waffenhändler. Begleitet wurden die Ermittlungen von den Medien, die nicht etwa kritisch nachhakten, sondern von „Dönermorden“ sprachen und ebenso die Täter in migrantischen Kreisen vermuteten. Nach Rassismus und Nazis allerdings, danach wurde nicht gefragt.
Deshalb lasst uns Solidarität zeigen: Gegen Naziterror, staatlichen und alltäglichen Rassismus. Kommt zur Kundgebung am 15. Juni 2013 13-14Uhr Trappentreustraße 4

Bericht vom Blockupy Frankfurt 2013

Frankfurt Blockiert! Teil1
„Blockupy Frankfurt“ unter diesem Namen traten vom 30.5.-1.6. Tausende
dafür ein den Widerstand gegen die maßgeblich von Deutschland dominierte
EU Krisenpolitik und den Kapitalismus im allgemeinen von Spanien oder
Griechenland nach Deutschland, genauer ins Finanzzentrum Frankfurt zu
tragen. „Bericht vom Blockupy Frankfurt 2013“ weiterlesen

Frieden in Kurdistan?! – Ein Delegationsbericht – 28 Juni, 19 Uhr

Vom 15. – 25. März befanden sich knapp 25  deutsche, kurdische, türkische und palästinensische Jugendliche auf einer Delegationsreise in Kurdistan. Organisiert wurde die Delegation vom Verband der Studierenden aus Kurdistan – YXK. Die TeilnehmerInnen kamen aus verschiedenen linken Organisationen, unter anderem vom YXK und Interventionistischen Linken, oder sie waren unorganisiert. Alle einte der Drang mehr über Kurdistan, mehr über den Aufbau einer alternativen Gesellschaft zu erfahren, um diese Eindrücke nicht nur in Deutschland bekannt zu machen, sondern diese Erfahrungen auch in der politischen Arbeit vor Ort anzuwenden.

Millionen von Menschen warteten an Newroz, dem kurdischen Neujahrsfest, gespannt auf die Erklärung von Abdullah Öcalan, die in Diyarbakir vor zwei Millionen Menschen verlesen wurde. In einer historischen Erklärung rief er die kurdische Freiheitsbewegung zum Waffenstillstand auf.
In 10 Tagen sammelte die Delegation Informationen und Eindrücke über die kurdische Freiheitsbewegung,  über die Kämpfe der Jugendlichen und Studierenden, über die Frauenbewegung, aber vor allem auch über die derzeitigen Friedensverhandlungen.
„Wir wollen Frieden, aber wir haben Zweifel an der Ernsthaftigkeit der AKP-Regierung“.
Dieser Satz prägte alle Gespräche mit der Bevölkerung, AktivistInnen und PolitikerInnen. Deshalb wird die Veranstaltung schwerpunktmäßig auf die momentan laufenden Friedensverhandlungen zwischen dem türkischen Staat und dem Repräsentanten des kurdischen Volkes Abdullah Öcalan eingehen und die Erlebnisse und Gespräche der Delegation behandeln.

Freitag, der 28 Juni 19 Uhr Ligsalzstr 8

al[m] – antikapitalistische Linke München
yxk – Verband der Studierenden aus Kurdistan

GEMEINT SIND WIR ALLE! – Erklärung zu den Naziangriffen in München

GEMEINT SIND WIR ALLE!

Rechte und rassistische Aktivitäten nehmen zu – Angriffe auf eine offene Gesellschaft!
In den letzten Wochen und Monaten nehmen rassistische und faschistische Angriffe in Bayern zu. Die organisierte Neonazi-Szene agiert zunehmend offen und aggressiv. In München kommt es im April und Mai zu mehreren Attacken von Neonazis. So wurden die Fenster des Wohnprojekts „Ligsalz 8“ eingeworfen, Nazi-Parolen in die Fenster eingeritzt und die gesamte Fassade mit Farbbeuteln beworfen. Die Geschäftsstelle des Bayerischen Flüchtlingsrats wurde Ziel ähnlicher Angriffe. Ebenso wurden vier Fensterscheiben des Büros des Kurt-Eisner-Vereins eingeworfen. Am EineWeltHaus konnten zweimal Vermummte vertrieben werden.
Auch bayernweit nehmen rechte Angriffe zu. Unter anderem wurde im Mai in Nürnberg die Gedenktafel für die Opfer des NSU mit rechten Aufklebern beklebt und in Bamberg eine türkische Familie angegriffen und verletzt.
Solche Angriffe treffen wenige, Einzelne. Sie sind aber Angriffe auf uns alle und auf eine offene, antirassistische Gesellschaft! „GEMEINT SIND WIR ALLE! – Erklärung zu den Naziangriffen in München“ weiterlesen

Antifaschistische Demonstration

In den letzten Tagen kam es in München zu einer Reihe von Naziübergriffen auf verschiedene antirassistische engagierte, linke und alternative Einrichtungen. So wurden beim Wohnprojekt Ligsalz8 in mehreren Nächten unter anderem die Scheiben eingeschlagen und die Hausfassade mit Farbbeuteln beworfen. Dem bayerischen Flüchtlingsrat wurden ebenfalls die Scheiben eingeschlagen. Bei einer Anwältin wurde die Eingangstüre mit Fäkalien beschmiert. Zuletzt traf es das Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung im Westend. Auch hier wurden Scheiben eingeschlagen. Diese Aufzählungen sind nicht komplett und es wird sicherlich weitere Angriffe geben.
Wenngleich diese Attacken nur Einige treffen, so gelten sie doch uns Allen und müssen dementsprechend gemeinsam beantwortet werden.
Deshalb kommt zur Demo:
29.5. – 19 Uhr – Georg-Freundorfer-Platz
 

Bericht vom 1. Mai 2013 in München – Der Sommer kommt

Der Sommer kommt
Dieses Jahr war die DGB-Veranstaltung am 1. Mai in München besonders
prominent besetzt. Denn hier sollte die zentrale Kundgebung stattfinden,
inclusive einer Rede des DGB-Vorsitzenden Michael Sommer.
Der ist leider ein sehr spezieller Obergewerkschafter. Vor kurzem traf er
sich mit Verteidigungsminister De Maiziére – der ist für das Organisieren
von Kriegen zuständig. „Bericht vom 1. Mai 2013 in München – Der Sommer kommt“ weiterlesen

Blockupy 2013


Camp: Ab Donnerstag, 30. Mai
Blockaden: Freitag, 31. Mai
Demo: Samstag, 1. Juni
Gegen ein Europa des Kapitals! Das Krisenregime blockieren!
Der Versuch der politischen und wirtschaftlichen Eliten die kapitalistische Krise in Europa in den Griff zu bekommen hat fatale Folgen: Erwerbslosigkeit, der Abbau von Sozial- und Gesundheitsleistungen und Einkommensverluste der Lohnabhängigen von bis zu 60% sorgen in Ländern wie Griechenland für eine rasante Verarmung breiter Teile der Bevölkerung. Die Vorgaben für die „Krisenländer“ entsprechen dabei den wirtschaftlichen Interessen insbesondere des deutschen und französischen Kapitals. Der gleichen Gruppierung, die unter anderem durch Dumpinglöhne im eigenen Land die Wirtschaft der südlichen europäischen Länder niederkonkurriert hat. Die Enteigungspolitik gegenüber der Bevölkerung dieser Länder und die sogenannten „Rettungspakete“  dienen wiederum nur dazu die Kredite bei deutschen und französischen Banken weiterhin bedienen zu können. Die Troika aus Internationalem Währungsfond (IWF), EU und Europäischer Zentralbank (EZB) setzt außerdem den Abbau demokratischer und gewerkschaftlicher Rechte durch und unterstützt die Entwicklung hin zu einer autoritär geführten, nach innen durch gesteigerte Repression und nach außen durch aggressive imperialistische Großmachtpolitik gekennzeichneten Europäischen Union. „Blockupy 2013“ weiterlesen