Nazis am Samstag in München (Update)

Liebe AntifaschistInnen,
wir wurden informiert, dass die BIA (Bürgerinitiative Ausländerstopp) für kommenden Samstag, 10. Märzm mehrere Infostände angemeldet hat. Hier die komplette Liste:Schweizer Platz, 10.00 – 12.00 Uhr
Heimeranstraße/Ganghoferstraße, 10.00 – 12.00 Uhr
Heimeranplatz, 12.00 – 14.00 Uhr
Harras, 12.00 – 14.00 Uhr
Züricher Straße/Basler Straße, 12.00 – 14.00 Uhr
Partnachplatz, 14.00 – 16.00 Uhr
Antifaschistischer Protest:
Die Bezirksausschüsse Sendling und Schwanthalerhöhe haben sich deutlich gegen die „Informationsstände“ ausgesprochen, die die Neonazis planen. „Die Zivilgesellschaft sollte Flagge zeigen!“ wird Ernst Dill vom Bezirksausschuss 6 Sendling im „Münchner Wochenanzeiger“ zitiert. Auch Ludwig Wörner, Vorsitzender des Bezirksausschusses 8 Schwanthalerhöhe, ruft mittlerweile alle Bürger_innen zu Protesten auf. Mit einem eigenen Infostand stellt sich der Bezirksausschuss 7 Sendling-Westpark am Samstag ab 12 Uhr am Partnachplatz den Neonazis entgegen: „Wir werden einen Info-Stand gegen Rechtsextremismus durchführen, da von der BIA auch ein Stand angemeldet wurde“, sagte die Bezirksausschussvorsitzende Ingrid Notbohm im „Wochenanzeiger“. Antifaschistische Gruppen und Stadtteilinitiativen haben ebenfalls Widerstand angekündigt.
Kein Platz für Faschisten!
 

Info der Roten Hilfe München


Im Fe­bru­ar er­schien ein neues Info der Roten Hilfe Mün­chen mit fol­gen­den The­men:
* Spit­zel in Mün­chen auf­ge­flo­gen
* Weder blind noch blöd – der Ver­fas­sungs­schutz
* Be­rufs­ver­bo­te oder der deut­sche Son­der­weg
* Ak­tu­el­le Re­pres­si­ons­fäl­le – eine Aus­wahl

RH Info als PDF

Perspektive – Texte für den revolutionären Aufbauprozess

Die Genoss_Innen von der ARAB (Antifaschiste Revolutionäre Aktion Berlin) haben eine  Zeitung mit Beiträgen zur Krisenanalyse rausgebracht. Wir können nur empfehlen das zu lesen!
„Perspektive Nr.1 als PDF
Die Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin [ARAB] feierte Anfang 2012 ihr fünfjähriges Bestehen. Pünktlich zu diesem Jubiläum erinnern wir uns an Lenins berühmten Satz: „Ohne revolutionäre Theorie kann es keine revolutionäre Bewegung geben.“ Und weil das nicht nur plausibel klingt, sondern auch stimmt, haben wir beschlossen uns zu grundsätzlichen theoretischen Fragen Gedanken zu machen und die Ergebnisse unserer kollektiven Diskussionen in regelmäßigen Abständen in unserer neuen Zeitschrift „Perspektive – Texte für den revolutionären Aufbauprozess“ zu veröffentlichen.“

Marxismus im Dialog: Ein Jahr arabische Revolution

Mi, 28.3., 19 Uhr: Marxismus im Dialog: Ein Jahr arabische Revolution
Im EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80
Mit Dr. Adam Hanieh
Die Volksaufstände, die seit gut einem Jahr in vielen arabischen Ländern ausgebrochen sind, haben die dortige politische Lage erheblich verändert. Die Diktatoren in Tunesien und Ägypten sind gefallen. Die Regime, die sich lange Jahre vor allem auf ihre Sicherheitspolizei und ihre Schlägertrupps stützen konnten, waren plötzlich mit Millionen Menschen konfrontiert, die auf die Straße gingen und nach Demokratie verlangten. Auch in Libyen kam es mit maßgeblicher Unterstützung der NATO zu einem Regimewechsel.  Die Ereignisse auf dem Tahrir-Platz in Kairo fanden Nachahmer in vielen anderen Ländern. „Marxismus im Dialog: Ein Jahr arabische Revolution“ weiterlesen

Antifaschistische Auswärtsfahrt

25.2. 9:30 Uhr am Morgen – aber von Freizeit keine Spur. Transpis, Fahnen und Flyer eingepackt und ab nach Augsburg. Bis vor 2 Jahren marschieren hier die Faschisten noch regelmäßig Ende Februar auf um – ähnlich wie in Dresden – den deutschen Faschismus zu feiern und die notwendige Bombardierung Deutschlands als Kriegsverbrechen darzustellen. Von Faschisten aber fehlte am Samstag in Augsburg jede Spur. Wie schon letztes Jahr gingen an diesem Tag nur AntifaschistInnen, ob aus der radikalen Linken oder den Gewerkschaften, auf die Straße, um ein Zeichen gegen Faschismus und Rassismus zu setzen. An der linksradikalen Demo allein beteiligten sich 100-150 Menschen. „Antifaschistische Auswärtsfahrt“ weiterlesen

Auswertung der Proteste gegen die NATO-Kriegstagung Siko 2012

Die diesjährige NATO-Tagung, die so genannte „Sicherheitskonferenz“ 3.-5.02.2012 in
München, ist wieder vorbei. Mit Temperaturen bis minus 15 Grad gab es wohl die
kälteste Gegendemo aller Zeiten. Eine Bilanz:
Das Aktionsbündnis, das die Anti-Kriegs-Proteste organisiert, begann dieses Mal zum Glück früh damit, sich regelmäßig zu treffen. Trotzdem und trotz der jahrelangen Routine kam es zu unstrukturierten und unnötig bremsenden Diskussionen etwa über das Plakatmotiv, wichtige organisatorische Dinge wie das Fronttransparent wurden sehr spät thematisiert. Eine solidarische Redekultur und eine weitsichtigere klare Aufgabenverteilung muss in kommenden Jahren die Basis für weitere Zusammenarbeit sein. Der Aufruf des Bündnisses zählte dagegen zu den inhaltlich besten der letzten Jahre. Er stellte den Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Krieg her und ließ keine Spaltung an der Frage der Gewaltfreiheit zu. Dass am Ende mehr als 90 Organisationen und Initiativen den Bündnis-Aufruf gegen die Sicherheitskonferenz unterstützten und mehrere Gewerkschaftsgliederungen (GEW Stadtverband, ver.di München, ver.di-Jugend Bayern, ver.di-Jugend München) wieder zum Demonstrieren aufriefen, ist ein Erfolg. „Auswertung der Proteste gegen die NATO-Kriegstagung Siko 2012“ weiterlesen