Am Dienstag, den 5. März 2013 wollen Aktivist_innen der “Bürgerinitiative
Ausländerstopp” (BIA), eine im Neonazi-Netzwerk “Freies-Netz-Süd” (FNS)
organisierte NPD-Tarnliste in München eine neonazistische Kundgebung bzw.
einen Infostand abhalten. Dieser soll laut a.i.d.a.-Informationen von
11.00 bis 21.00 Uhr am Giesinger Bahnhofsplatz in München stattfinden.
Die “Bürgerinitiative Ausländerstopp München“, die seit 2008 mit Karl
Richter auch einen Sitz im Münchner Stadtrat inne hat, positioniert sich
sowohl zu NPD (deren Bayrischer Landesvorsitzender Karl Richter ist), als
auch zum “Freien Netz Süd“, einem Kameradschaftsdachverband, dem so gut
wie alle größeren Kameradschaften in Bayern und Umland angehören.
Zu erwarten sind bei dem sog. Infostand mehrere Reden, insbesondere von
BIA-Stadtrat und “Deutsche Stimme“-Chefredakteur Karl Richter und der
FNS-Aktivistin Vanessa Becker.
Auch ist damit zu rechnen, dass Mitglieder der angeblich aufgelösten
neonazistischen Schlägertruppe “Jagdstaffel D.S.T.” wieder für das
gezielte Abfangen, Abfotografieren und Zusammenschlagen politischer
Gegner_innen, zuständig sind.
Trotz Arbeitstag und Vormittag müssen wir am 5. März antifaschistischen
Widerstand auf die Straße tragen!
Mehr Gegenwind bei Nazi-Infoständen, BIA wegpusten!
Weitere Infos
www.aida-archiv.de
BUNDESWEITE, ANTIFASCHISTISCHE UND ANTIRASSISTISCHE DEMONSTRATION
Auftaktkundgebung: Karlsplatz (Stachus), 13.00 Uhr
Am 17 April beginnt in München der Prozess gegen Beate Zschäpe und vier
weitere Neonazis wegen der Verbrechen der Nazi-Zelle NSU. Dreizehn Jahre
konnte diese rassistische Mörderbande ungehindert durch Deutschland
ziehen, zehn Menschen erschießen und weitere durch Bombenanschläge
verletzen – aus Hass, weil die Opfer (bis auf eine Polizistin) nicht
deutsch, sondern türkischer, kurdischer, griechischer Herkunft waren. Die
beispiellose Mordserie war möglich, weil Teile von Polizei und
Geheimdienst die Nazi-MörderInnen direkt unterstützten oder bewusst
wegschauten! Mit einer Demonstration am Samstag vor Beginn des
NSU-Prozesses wollen wir der Ermordeten gedenken und die Verantwortung des
Staates für den Nazi-Terror aufzeigen. Wir rufen auf zum Aufbau wirksamer
Gegenwehr gegen faschistische Gewalt und rassistische Angriffe – Mit allen
Mitteln, die notwendig sind!
http://almuc.blogsport.eu/2012/09/26/nazis-morden-der-staat-ladt-nach-demo-zum-nsu-prozess/
Gegen Naziterror, staatlichen und alltäglichen Rassismus –
Verfassungsschutz abschaffen!
http://nsuprozess.blogsport.de/2013/01/04/buendnis-aufruf/
–
MITTWOCH, 17.04.2013: KUNDGEBUNG IN DER NÄHE DES GERICHTS
Gegen Naziterror, staatlichen und alltäglichen Rassismus –
Verfassungsschutz abschaffen!
DIE NAZIS, DER NSU, DER STAAT UND DER VERFASSUNGSSCHUTZ
“Wenn wir nur ein zwei Quellen haben, dann müssen wir die bei Laune
halten. V-Mann Brandt hat auch Technik bekommen, Handys, Computer, Fax,
Zuschüsse zum Auto. Brandt sollte nicht allzusehr nach den Dreien
[NSU-Trio] nachfragen, nur rumhorchen, damit er nicht auffällt. ”
Schrader, Abteilungsleiter Rechtsextremismus vor dem NSU
Untersuchungsausschuss Thüringen 9.7.2012
Jahrzehntelang macht eine Gruppe Nazis das, was Nazis nun mal machen. Und
mal wieder hat keiner was gewusst. Seit der „Selbstaufdeckung“ des
„Nationalsozialsozialistischen Untergrundes“, einer Terrorgruppe, der
mindestens 10 Morde, mehre Bombenanschläge und Banküberfalle zur Last
gelegt werden, wird deutlich, dass rassistische Einstellungen und
Ressentiments nicht das Problem einer kleinen „extremistischen“ Minderheit
sind. Vielmehr erscheinen sie tief in unserer Gesellschaft und auch in den
staatlichen Sicherheitsbehörden verwurzelt, die bei den Morden der
Terrorzelle mehr als nur ein Auge zugedrückt haben. Eine von Anbeginn von
Zivilgesellschaft und Medienöffentlichkeit geforderte restlose
Aufarbeitung der Taten, aber auch der Verantwortung von Polizei,
Verfassungsschutz und Politik, wird dabei vor allem durch die
Sicherheitsbehörden selbst behindert.
Die Abgeordnete Katharina König sitzt für die Partei DIE LINKE im
Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtages, der sich mit der
Aufklärung des NSU-Komplexes beschäftigt. Sie wird im Vorfeld des bald in
München statt findenden Prozesses die Geschehnisse aus ihrer Sicht Revue
passieren lassen. Über Nazistrukturen, Ignoranz und bewusste Täuschung,
die Möglichkeiten und Grenzen parlamentarischer Aufklärungsarbeit, und
alltäglichen Rassismus.
Vortrag und Diskussion mit Katharina König
20. Februar 2013, 20 Uhr Kafe Marat, Thalkirchner Str. 104
http://nsuprozess.blogsport.de/termine/die-nazis-der-nsu-der-staat-und-der-verfassungsschutz/
Rede des Antikapitalistischen Blocks auf der Demonstration gegen die s.g. Sicherheitskonferenz von Inge Viett
Wir sind heute wieder zu Tausenden hier versammelt, um den imperialistischen Kriegsstrategen im Bayrischen Hof unseren Widerstand deutlich zu machen. Wir sollten allerdings Millionen sein, angesichts der wirtschaftlichen, politischen und militärischen Mächte, die unsere Welt mit Ausbeutung, Ausplünderung, Krieg und Zerstörung überziehen und uns einer menschlichen Zukunft berauben.
Hier vor unserer Nase treffen sich die Repräsentanten dieser Politik:
– die Organisatoren von Macht und Herrschaftswissen,
– die Funktionäre der Nato und Bundeswehr,
– die Kommissare der EU,
– die Manager der großen Konzerne, vor allem der Rüstungsindustrie,
– die Direktoren der Banken
– und die höchsten Regierungsvertreter der kapitalistischen Staaten.
Der Imperialismus ist kein abstraktes System! Hier vor unserer Tür beginnen die Kriege.
Heute geht es auf der Siko um die Bündelung militärischer Schlagkraft der imperialistischen Armeen, und konkret um die derzeitigen militärischen Interventionen: „Rede des Antikapitalistischen Blocks auf der Demonstration gegen die s.g. Sicherheitskonferenz von Inge Viett“ weiterlesen
70 Jahre Sieg der Roten Armee bei Stalingrad
Inge Viett kommt als Rednerin zur Demonstration gegen die NATO-Kriegstagung
Pressemitteilung des Antikapitalistischen Blocks gegen die NATO-Kriegstagung: „Inge Viett kommt als Rednerin zur Demonstration gegen die NATO-Kriegstagung“ weiterlesen
Vorfeld Aktionen gegen die "Sicherheitskonferenz" 2013
Uns wurden ein paar Bilder von einer Mobi-Aktion in München zugeschickt die wir natürlich gern verbreiten:
„Heute wurden in München hunderte Plakate in Zeitungsständern aufgehängt um auf die Demo gegen die Kriegskonferenz am 2.2. hinzuweisen.
Kommt in den Antikapitalistischen Block! Für die soziale Revolution!“
In den letzten Wochen gab es auch in anderen Städten antimilitaristische Aktionen im Vorfeld der SiKo.
in Mannheim: >>link<<
in Heilbronn: >>link<<
in Stuttgart: >>link<<
in Freiburg: >>link<<
Solidaritätsdemonstration für die drei ermordeten kurdischen Aktivistinnen

Diese der Morde richteten sich direkt gegen den kurdischen Kampf um Selbstbestimmung und mehr Rechte. Die drei Frauen gehörten zur PKK, die im Gegensatz zu anderen Kräften in der Region weder reaktionär fundamentalistisch ist, noch für eine imperialistische Politik steht, sondern für Rätestrukturen, die Befreiung der Frau sowie die Partizipation der Bevölkerung.
Am Sa den 19 Januar fand dazu eine Demonstration durch die Münchner Innenstadt statt.
Die al[m] sprach dazu auf der Auftaktkundgebung:
Hier ist der Wortlaut der Rede: „Solidaritätsdemonstration für die drei ermordeten kurdischen Aktivistinnen“ weiterlesen
Von der Revolution der Geschlechterordnung zum Mütterchen Russland
AntifaCafé
“Von der Revolution der Geschlechterordnung zum Mütterchen Russland”
Vor 96 Jahren, am 6. Internationalen Frauentag brach die Russische
Revolution aus. Menschen, die eben noch für Frauen gehalten wurden, zogen
sich Hosen an, schoren sich die Haare, griffen zu Zigaretten und Gewehren.
Bald darauf ließen sie sich scheiden – ein handgeschriebener Zettel
reichte dafür. Die Hülsen vergilbter Geschlechter platzten wie Körner in
der Pfanne. Es war – auch – eine queer-feministische Revolution. Sie
brachte die Legalisierung von Abtreibung und Homosex sowie erste tapsige
Schritte zur Auflösung der Familie.1922 erklärte ein sowjetisches Gericht
die Ehe zwischen einer Cisfrau und einem Transmann für rechtens mit dem
simplen Hinweis, sie sei einvernehmlich geschlossen worden. Das
kommunistische Glück, ohnehin von einer Norm universeller Männlichkeit
getrübt, hielt nicht lange. Und scheiterte schrecklich. Aber das in der
Revolution gegebene Versprechen bleibt lebendig, es ist – offenkundig –
noch lange nicht erfüllt. Laut Alexandra Kollontai, erste Ministerin der
Moderne, ist es das Versprechen auf eine Welt, deren gesellschaftliche
Bindungen von solcher Zärtlichkeit sind, dass sie keine Flucht in die
Liebe weil keine Angst vor der Einsamkeit mehr kennt.
Bini Adamczak ist das unstete Bündnis zänkischer Gespenster, unerwünschter
Erbschaften und nächtlicher Reproduktionsläufe. Die Autorin (1979) von
„Kommunismus für Kinder“ (2004) und „Gestern Morgen“ (2007) lebt in
unbewohnbaren Orten, die dennoch dicht besiedelt sind.
Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102) | 07.02.2013 @ 20:00
http://antifa-nt.de/?p=1412
Neues Kanonenfutter. Rekrutierungsstrategien der Bundeswehr.
Freitag, 25. Januar 2013 – 19:00
mit Jonna Schürkes (IMI – Informationsstelle Militarisierung Tübingen)
Veranstalter: Jugendblock-Bündnis
Ort: DGB-Haus
http://jugendblock.blogsport.eu/files/2013/01/infoveranstaltung.png
http://www.jugendblock.de/neues-kanonenfutter-rekrutierungsstrategien-der-bundeswehr/