Mittwoch, 19. März 2014 19:00 Uhr
— EineWetHaus — Großer Saal **
*UKRAINE* Machtkonfliktzwischen der NATO-EU und Russland
Referent: *Jürgen Wagner* Informationsstelle Militarisierung (IMI), Tübingen
Die Ukraine ist schon seit vielen Jahren das Objekt der Begierde US-amerikanischer und europäischer Expansionsstrategien. Es war die Weigerung der ukrainischen Regierung, ein Assoziationsabkommen mit der Europäischen Union zu unterzeichnen und damit das Land faktisch in die EU-Einflusssphäre zu integrieren, die zu den — vom Westen massiv unterstützten — Protesten und zur Entmachtung von Präsident Wiktor Janukowitsch geführt haben.
Doch trotz dieses westlichen „Teilerfolgs“ bleibt das Land weiter tief gespalten und es ist zu befürchten, dass die Ukraine auf absehbare Zeit ein zentraler Schauplatz der machtpolitischen Konflikte mit Russland bleiben wird, die mit immer härteren Bandagen ausgefochten werden.
Gleichzeitig nehmen auch die Konflikte innerhalb des westlichen Lagers zu, wessen Protegé — Witali Klitschko (EU bzw. Deutschland) oder Julia Timoschenko (USA) — künftig in der Ukraine das Sagen haben wird.
*Eintritt: 3,- EUR* **
*Veranstalter: * *Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus *


Vor einem Jahr haben drei bekannte Neonazis ein Haus in der Carl-Hanser-Straße in München-Obermenzing angemietet. Zunächst haben sie behauptet, dass es sich bei diesem Anwesen lediglich um ihren privaten Wohnort handeln würde. Schnell wurde allerdings klar, dass das Haus in der Carl-Hanser-Straße ein Zentrum für politische Aktivitäten der Neonaziszene in München und der ganzen Region ist. Es finden in den ausgebauten Kellerräumen regelmäßig Treffen und „Kameradschaftsabende“ statt, zu denen auch zahlreiche auswärtige Teilnehmer_innen anreisen. 